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#Ausgabe KW 29

WEIN- KUNDE # 01 WEiN

WEIN- KUNDE # 01 WEiN DORF Spezial Eine vierteilige Serie: Heute von A-F Mitreden, wenn es um Wein geht – ganz einfach. Hier unser Wein-ABC, das zugegebenermaßen ein bisschen vereinfacht, was doch so vielschichtig ist: die Welt der Weine. shutterstock A wie Ausbau: Alle kellerwirtschaftlichen Arbeiten und Vorgänge, die nach der alkoholischen Gärung und vor dem Abfüllen des fertigen Weines stattfinden, werden als Ausbau bezeichnet. In diesem Prozess entwickelt der Tropfen seinen Charakter – je nach Sorte dauert das einige Wochen bis Jahre (je länger, desto kostspieliger der Wein) und passiert in unterschiedlichen Behältnissen. Komplexität und Struktur entstehen dabei spontan oder durch Einwirken des Technikers.

B wie Barrique: Dieser französische Begriff bezeichnet die kleinen Eichenholzfässer von 225 Litern Fassungsvermögen. Das Besondere: Sie sind nicht geschmacksneutral, sondern werden von innen „geröstet“ (getoastet) - so nimmt der Wein in den neun Monaten, die er mindestens darin reift, etwas von der Note der Fässer an. C wie Cuvee: Ein besonderer Verschnittwein – mehrere Rebsorten werden vermischt, um unter Umständen eine Gütesteigerung zu erzielen. So können die verschiedenen Sorten in ihrem Charakter und ihrer Kombination sehr vorteilhaft zusammenspielen. D wie Dekantieren: Ein nicht ganz einfacher Handgriff ist das Abtrennen des Bodensatzes („Depots“) vom Rotwein. Entweder wird der Wein behutsam ausgegossen, damit nur die obere, klare Phase abläuft oder ein Dekantiertrichter verwendet, in dem ein feines Sieb verbaut ist. WEiN DORF Spezial shutterstock