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#Ausgabe KW 29

DIE CFC- ViSION: Eine

DIE CFC- ViSION: Eine Mannschaft, die für Etwas steht Text: Fabian Stenzel Fotos: Eulenherz Artwork 21 Jahre verheiratet, zehn Jahre lang sportlicher Leiter eines Profi-Vereins. Marc Arnold ist ein Mann, der für Kontinuität steht. Die Verpflichtung des neuen Geschäftsführers Sport des Chemnitzer FC scheint ein kluges Ausrufezeichen nach Außen und entfacht nach Beendigung des Insolvenzverfahrens wieder die Sehnsucht der Stadt nach Profifußball. Der Plan des Chemnitzer FC ist klar: Ambitioniert ja – wirtschaftlich unvernünftig nein. Zumindest nicht mehr. Das Vertrauen der Fans, der Stadt und der Sponsoren wurde in den letzten Jahren doch arg auf die Probe gestellt. Nach turbulenten Zeiten im Verein ist die mittelfristige Vision des Chemnitzer FC, in zwei bis drei Spielzeiten mindestens wieder Drittliga-Fußball im Stadion an der Gellertstraße anbieten zu können – mit einem seriösen wirtschaftlichen Plan. Sinnbildlich für diesen Plan steht Marc Arnold. Er manövrierte seinen ehemaligen Verein Eintracht Braunschweig aus ähnlich stür- v

mischen Zeiten mit wirtschaftlichen und strukturellen Problemen in ein ruhigeres Fahrwasser. Mit seiner Hilfe mauserte sich der Traditionsverein sogar zu einem Bundesligisten. Zehn Jahre lang leitete der gebürtige Südafrikaner die Geschicke des Traditionsvereins. Eine ungewöhnlich lange Zeit in dieser schnelllebigen Fußballwelt. Für den CFC ist die Bundesliga sehr weit weg, aber eine Stadt wie Chemnitz kann Profi-Fußball – 3. Liga – mindestens. Auch wenn man es in Chemnitz nicht gerne hört: Der Erzrivale aus dem Erzgebirge zeigt, dass mit klarer Führung und Kontinuität solche Sphären erreichbar sind. Genauso plant Marc Arnold für den CFC. Ambitioniert, ehrgeizig aber mit dem nötigen wirtschaftlichen Realismus, wohl wissend, dass der Verein sehr genau von Stadt, Partnern und Sponsoren unter die Lupe genommen wird. Nach außen TON AN! Marc Arnold beantwortet beim Eimerfußball kurz und knackig unsere Entweder-oder-Fragen.